• © Eusebius Wirdeier
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Der Vergleich mit den Baufirmen - eine Chance für den Aufbruch am Einsturzort

Die juristische Auseinandersetzung um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist mehr als elf Jahre danach beendet. Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit einem zwischen Stadt Köln und den Baufirmen ausgehandelten Vergleich über die Schadenersatzregelung zugestimmt. Diese Entwicklung bietet die Chance, am Einsturzort eine positive Entwicklung einzuleiten. In einer Resolution bekannten sich die Ratsmitglieder darüber hinaus fraktionsübergreifend zum Projekt K3 - Die Halle mit dem Knick (siehe den Ausschnitt oben) - ein Projekt, das ArchivKomplex seit mehreren Jahren angeregt und voran getrieben hat. Im KVB-Gleisbauwerk wird ein 600 Quadratmeter großer, unterirdischer Raum offen gehalten für kulturelle Zwecke. Hier eine Dokumentation der Ratsresolution und hier Presseberichte.

 

ArchivKomplex in der "Photoszene On Air"

Einen Beitrag mit fotografischen Positionen von ArchivKomplex hat die „Internationale Photoszene Köln“ in ihr Festival-Programm 2020 aufgenommen. Das Festival wurde zwar wegen der Corona-Pandemie in der geplanten Form abgesagt. Mit „Photoszene On Air“ gibt es jedoch ein komprimiertes Online-Angebot über die Fotografie in und aus Köln. Dazu gehört der Beitrag:

ArchivKomplex - Die Initiative ArchivKomplex ist eine unabhängige Gruppe von KünstlerInnen, ArchitektInnen, AutorInnen und anderen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs und seinen Folgen künstlerisch und damit auch politisch auseinandersetzen. In diesem Beitrag sehen wir fotografische Positionen der Gruppe.

(Film startet nach Anklicken auf vimeo)

Mitgewirkt haben von ArchivKomplex Eusebius Wirdeier, Sabine Pohl-Grund, Mathilde Kriebs, Albrecht Fuchs / Georg Krautkrämer und Jo Schwartz. Die Dokumentation ist auch über die Seite von Photoszene vom 31. Mai zu finden, hier anklicken.

 

Zukunft aus Vergangenheit - Elfter Jahrestag des Einsturzes 3. 3. 2020

Die Stadt will eine Projektgruppe mit Beteiligung von ArchivKomplex einrichten, um die Zukunft des Katastrophenortes zu planen - Das K3-Projekt ist die Grundlage

Gedenkveranstaltung am Einsturzort. Foto: Christine Sünn

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat auf der Gedenkveranstaltung am elften Jahrestag des Archiveinsturzes angekündigt, die Stadt werde eine Projektgruppe mit Beteiligung der Bürgerinitiativen ArchivKomplex und Köln kann auch anders bilden. Die Gruppe soll sich mit der Zukunft des früheren Archivgrundstückes beschäftigen und mit dem Weiterentwicklung des von ArchivKomplex vorgeschlagenen Projektes K3 – Die Halle mit dem Knick. Das Projekt K3 sei ein „erster beeindruckender Diskussionsbeitrag“, lobte Reker. Baudezernent Markus Greitemann versicherte, das Grundstück des früheren Archives werde nicht veräußert, sondern bleibe in städtischem Eigentum.

Ein Bericht von der Gedenkveranstaltung unter diesem Link,
Presseberichte dazu hier sowie in den Links (report-k und meine südstadt) und
Informationen zum Jahrestag hier.

 

Leitideen zum Denkmal und zu der ›Halle mit dem Knick‹ am Waidmarkt

Welche Bedeutung hat der Einsturz des Historischen Archivs für die Stadt Köln und welche Konsequenzen sind erforderlich? In den Leitideen wird erläutert, wie das Hallenprojekt K3, die Halle mit dem Knick, zusammenwirkt mit den nötigen Planungen für ein Denkmal und für die Neugestaltung des ehemaligen Archivgrundstückes.

Der komplette Text unter diesem Link.

 

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